Während der Mensch mit Frühjahrsmüdigkeit oder gar dem Winterschlaf zu kämpfen hat,
sind die Vögel betriebsam und emsig am Werk.
Als vorhin eine Amselfrau über unser kleines Rasenstück marschierte, bald darauf der
Amselmann folgte, war klar ;
Sie wollen bestimmt Eltern werden.
Das wiederum nehme ich zum Anlass, hier noch einmal von einem andern Paar zu schreiben.
Friedhelm und Gislinde
An den Namen erkennt man, sie sind wohl schon sehr alt.
Ungefähr 150 ? ähm nein, etwa 18 Jahre alt.
(Hatte sie schon einmal auf meinem früheren Blog vorgestellt, hoffentlich langweile ich euch nicht ).
Durch ein paar Umzüge haben sie ein wenig an Form und Farbe verloren
aber ein bisschen Patina kann ja nicht schaden.
Sie entstanden in einer Phase, da hatte ich mit Wolle noch nicht viel zu tun .
Packpapier und Zeitung und Tapetenkleister waren im Haus und so konnte das Kleistern
los gehen.
Es macht Sinn, eine grobe Form vor zu modellieren.
Also zusammengeknülltes Papier durch Malerkrepp zu fixieren und dann wiederum mit
Papier zu verbinden.
Die Feinheiten kommen nach und nach. Das Schöne daran ist, dass man Schnipsel für
Schnipsel ansetzen und " auspolstern" kann, bis es stimmt.
Bei
Gislinde
hatte ich zu viel ins hinter Gefieder investiert. So verlor sie oft das
Gleichgewicht. Deshalb bekam sie über ihre Hühnerbeinchen noch Schuhe.
Damals waren " halbrunde Schuhspitzen " modern.
Friedhelm
stand von Anfang an wie ein ganzer Kerl da. Den Rest könnt ihr euch denken.
Sie blieben ein Paar !
Lust auf Pappmaché bekommen ?








