Sonntag, 11. September 2022

Wertsteigerung


der, - oder ein Wert



(ein wenig Parmesan zum  Pastasciutta - eine enorme Wertsteigerung)

💚

Es gibt Dinge, die von großem Wert sind, ohne dass  dies auf 

Heller und Pfennig auszudrĂŒcken wĂ€re.

Der Wert einer Sache steigt, wenn man etwas gern benutzt, wenn der Gegenstand lange hÀlt,

wenn wir einen Bezug zum Gegenstand haben . so zum Beispiel ,von Oma geerbt  ,  im

Wald gefunden ,

am Meer gesammelt , 

Der Wert steigt, je begehrlicher etwas fĂŒr uns scheint.

Aber auch ganz einfach, wenn man ein schönes Essen , mit GewĂŒrzen, schönem Geschirr,

schöner AtmosphÀre aufwertet, diesem eine Bedeutung , Beachtung schenkt.





Das zieht sich durch alle Lebensbereiche., z. B. auch Partnerschaften.

In der kommenden Zeit wird es umso wichtiger werden, den angeblich kleinen Dingen

Beachtung zu schenken. Lassen wir uns anstecken von der negativen Stimmungsmache,

lassen wir uns manipulieren...., oder ĂŒben wir lieber den aufrechten Gang.

Wir fĂŒr uns , und das ist nur ein kleines Beispiel , - werden uns ein Waffeleisen anschaffen

Herzform versteht sich !  und immer, wenn uns danach ist, einen schönen Duft in die 

KĂŒche bringen . nennen wir es einfach Nostalgie ! Besinnen wir uns darauf, 

was uns frĂŒher Wohlbehagen gebracht hat.



💚


Wenn ich an die Steigerung des Mindestlohnes denke, kann ich nicht anders

als zu behaupten, das ist sehr kurz gedacht.

Ein Mindestlohn sollte immer an Mindestleistung gekoppelt sein, nicht falsch verstehen ;

Ich weiß, es gibt unterschiedliche LeistungsfĂ€higkeit !

Sozialsysteme sind nicht grenzenlos ausschöpfbar.

Nur fĂŒr Leistung kann bezahlt werden!

Die Anhebung des Mindestlohnes garantiert nicht automatisch den Mehrwert einer Arbeit.

Der Mindestlohn treibt Preise nach oben , was eine Inflation zur Folge hat.

Mittlerweile kostet ein Platz im Pflegeheim 4200.- Euro Eigenanteil !!!

Die PflegekrÀfte werden besser bezahlt, was aber nicht automatisch zu

einer QualitĂ€tssicherung  zu einer Wertsteigerung fĂŒhrt.

So wird die Pflegekraft ihre eigene Oma nicht in ein Pflegeheim geben können,-

sie kann es sich nicht leisten.

HĂ€usliche Pflege wird hingegen nicht im Ansatz so unterstĂŒtzt.



Die BÀckereiverkÀuferin kann sich trotz der Gehaltserhöhung nicht das leisten,

was sie verkauft. Der BĂ€cker verkauft weniger, er muss das Angebot minimieren,

weniger Personal muss mehr leisten , das geht so lange, bis sich niemand mehr ein

frisches Brötchen leisten will und schon lange nicht ein StĂŒck Kuchen fĂŒr 4.30 .

Der BĂ€cker verschwindet....

Geld ist keine Komponente um einen bestimmten Wert auszudrĂŒcken.

Gering qualifizierte werden zuerst ihren Arbeitsplatz verlieren.

Außerdem kann sich der " kleine Mann " keine Dienstleistungen mehr leisten.

Wenn also sehr viel Geld in eine nicht leistungsbereite Gesellschaft fließt,

die Mittelschicht den " Wohlstand " auch nicht mehr erarbeiten kann,
 
dann kann man schon lange nicht mehr von der Mitte der Gesellschaft sprechen,

dann bleibt nur noch die Oberschicht, die wirklich keine Probleme hat,

die Versicherung fĂŒr den Zahnersatz zu zahlen und die VorzĂŒge 

des Dienstwagenbonus zu genießen.
 
Außerdem werden sie es nicht merken, dass ein Essen im Lokal

statt 28,90  nun 32,- € kostet.

Eine Wertsteigerung werden wir nur durch Zusammenhalt in der Familie,

durch Verzicht und durch  Leistung erreichen.

Und ,- das nochmal nach " Oben " gesprochen ;

Schluss mit der Dekadenz !!!


Gerade gehört,


neuste Nachricht von der Bundeszentralbank:

Im Dezember werden wir eine Inflation von 10 % ĂŒbersteigen !



Das alles wollte ich gar nicht schreiben, aber alles ist immer mit allem verbunden

vor allem die Gedanken, die man sich macht...




Die HandtĂŒcher sind fast fertig, nur nach waschen.

Eine weitere Wertsteigerung haben sie erfahren, in dem ich kleine Henkel geflochten habe.

Sie fĂŒgen sich gut ins Gewebte ein.









Solche SchnĂŒre kann man auch aus viel dickerem , stabilen Material flechten.

Man hebt dazu einen Faden ĂŒber zwei  FĂ€den und legt diesen in die freie Stelle.




( Dann natĂŒrlich mit einem grĂ¶ĂŸeren Stern. )

Lederschnur fĂŒr den Sonnenschirm.


Henkel an einer Tasche.




Es wurden 6 TĂŒcher und ein Schal mit Fransen

Weitere Gewebe dieser Art sind nicht ausgeschlossen, aber GeschirrtĂŒcher werden es keine .





Und ĂŒberhaupt :  Ein Henkel gibt Halt  !

Probiert es aus .

Im Wert eher gestiegen ist dieses Kleid.

Gekauft vor 10 Jahren auf einem Flohmarkt in Oberammergau,

10 .- €




PS : die Rufe nach mehr Waffenlieferungen werden lauter - so heute Morgen in den Nachrichten. Frage : Wer ruft ? eine Partei, die bei 6 %  liegt , eine Partei, der die Stimmen der eigenen WĂ€hler egal sind ...
Ich rufe NICHT. Aber man wird auch nicht gefragt.


16 Kommentare:

  1. Sehr gut ausgedrĂŒckt hast du das, was derzeit bei uns passiert !
    Ich glaube, viele wissen noch gar nicht, was da auf uns zukommen wird :-(
    Meine Tochter hat eine Familie mit 2 kleinen Kindern, der Mann einen Ganztagsjob, sie arbeitet Teilzeit.
    Und doch mĂŒssen sie kĂ€mpfen um halbwegs ĂŒber die Runden zu kommen. . . und was wird spĂ€ter sein ?
    Man mag nicht darĂŒber nachdenken.
    Trotzdem, Kopf hoch und durch, was bleibt uns denn anderes ĂŒbrig, es soll ja auch Wunder geben !
    ♥liche GrĂŒĂŸe

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    1. Ja das stimmt, viele sind recht ahnungslos und, statt bei sich selber anzufangen, mal eben aufs Auto fĂŒr jede Kurzstrecke zu verzichten oder einen Reißverschluss in eine Hose einnĂ€hen. Das geht tatsĂ€chlich auch ohne
      großartige Maschine - mit Hand. Mir fehlt die Bereitschaft, Dinge eigenverantwortlich in die Hand zu nehmen. Das kann auch beflĂŒgeln, statt immer nur zu
      jammern. Unsere Eltern hatten ungleich schlechtere
      Lebensbedingungen fĂŒr ihren Start ins Leben und
      waren nicht stĂ€ndig unglĂŒcklich. Allerdings, die Schere
      zwischen Arm und Reich war nicht so groß und es wurde nicht stĂ€ndig verglichen.
      Ich wĂŒnsche dir und der Familie alles Gute !
      Herzliche GrĂŒĂŸe !

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  2. plinse mit appelmus!! <3 <3 <3
    die welt hÀngt Àusserst schief in den angeln.
    und der bĂŒrger ahnt es zwar, versteht aber nicht ursache von wirkung zu scheiden und ergreift die falchen massnahmen - wie z.b. den populistischen rattenfĂ€ngern nachzulaufen oder ersatzreligionen aufzusitzen......... jeder wurschtelt vor sich hin sein "eigenheim" abzuzahlen und "den wagen", stopft tiefkĂŒhler voll mit ungesundem und die wohnung und den kopf mit unnĂŒtzem........ "smarthome" - vollisoliert und zwangsgelĂŒftet - aber die energierechnung nicht zahlen können......
    deine handtĂŒcher sind einfach nur wunderbar. und nĂŒtzlich in vielerlei hinsicht - physikalisch und moralisch :-D schön, dass noch ein schal rausgesprungen ist!
    falls ich irgendwann die alte kĂŒchenhexe zum laufen kriege, gibts einen gusseisernen waffeleinsatz fĂŒr die herdplatte! da kann ich sogar im blackout waffeln machen dann ;-D
    schönes kleid und steht dir fabelhaft!! <3
    xxxxxx

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    1. Da liegt der Hase im Pfeffer, - der Kopf ist zugestopft mit UnnĂŒtzem. In einer Großstadt zu leben , stelle ich mir ungleich schwerer vor, als mit einer kleinen Scholle vor der HĂŒtte. Noch immer gilt , MĂŒĂŸiggang ist aller
      Laster Anfang. Ich denk man sollte viel weiter zurĂŒckschauen um zu sehen, was auf uns zukommt.
      Das kann so schlecht nicht sein. Unsere Eltern haben mit vielen Entbehrungen gelebt und noch immer
      gelacht.
      Liebe GrĂŒĂŸe !

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  3. hatte einen lÀnglichen komment hinterlassen heut vormittag...... er war sogar zu sehen direkt nach dem abschicken.
    ????
    xxxxx

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    1. blöd.
      anyway - ich kriegs jetzt nichtmehr zusammen.... aber deine handtĂŒcher sind das beste ĂŒberhaupt - und dass noch ein schal dabei ist einfach grandios!!
      <3 xxxx

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    2. aha - wegen rumschimpfen oder wie ;-D

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  4. Die TĂŒcher zu weben war wirklich zur richtigen Zeit, die beste
    Arbeit. Bin ein Unruhegeist und hÀtte am liebsten gleich wieder
    was Ähnliches aufm Schirm. Aber der Webstuhl muss erstmal auskĂŒhlen...
    Danke : ) !!!

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  5. Zu der BahnwĂ€rterin Kommentar: das www schĂ€tzt es scheinbar gar nicht (mehr), wenn man klare Worte benutzt. Stell dir vor, mein Blog wird inzwischen scheinbar als "gefĂ€hrlich" gelistet, was es offensichtlich manchen Leserinnen verunmöglicht, ihn am normalen PC zu lesen....Ist das nicht verrĂŒckt??
    Positiv: dein hĂŒbsches Secondhand-Kleid, welches dir richtig gut steht- schöne Farben! Und deine TĂŒcher und der Schal sind einfach herrlich. Gut gelungen, die kleinen AufhĂ€nger! Ich kann verstehen, dass es dich schon wieder in den Fingern juckt. Solche Hand-Arbeiten haben was Meditatives und blenden den Irrsinn, der diesen Planeten erfasst hat und ihn (und uns!) peu Ă  peu in die Knie zwingt, ein wenig aus. Um dem zu begegnen tut man gut daran, zumindest die eigene kleine Welt mit Wohltuendem anzufĂŒllen, nichtwahr? Ein "Gutes" wird das ganze Getöse aber wohl haben: es wird den einen oder andern mit einem krĂ€ftigen Tritt vors Schienbein darauf hinweisen, wo die wirklichen Werte liegen- und dass ein erfĂŒlltes Leben auch mit viel weniger von allem möglich ist. Wer es bis dato nicht begriffen hat (also die Wenigsten!) wird es in Zukunft wahrscheinlich auf die harte Tour lernen mĂŒssen....
    Liebe GrĂŒsse!

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  6. ...öhemm-nein. Die MEISTEN habens natĂŒrlich nicht begriffen! Tse.

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  7. Tja, gefÀhrlich gelistet - man glaubt gar nicht, wie durchsichtig wir schon geworden sind.
    Mein Mann hat sich oft im Netz zu verschiedene Dingen geĂ€ußert, die einfach schief laufen. Nachdem dass um die 900 Leser ebenso empfanden. wurde er gesperrt...
    ( Entspricht nicht unseren Richtlinien , so die allgemeine
    Mitteilung). Polemik und unter der GĂŒrtellinie geĂ€ußerte,
    prollhafte Äußerungen durften öffentlich bleiben...
    Man macht sich seine Gedanken.
    Man spĂŒrt, wie viele einfach eine Rolle spielen und nicht mehr sie selbst sind , besonders fĂ€llt mir das bei unseren Mitbewohnern im Haus auf, die alles so jung sind, dass sie unsere Kinder sein könnten. Sie haben sich untereinander
    nichts zu sagen , rasen mit dem Handy bis zum Auto und tuen wichtig ... Fast könnte es einem leidtun.
    Also gut, freue dich an deinen Tieren und an allem was auch nicht immer leicht ist im Zusammenhang damit, aber es ist lebendig und bestÀndig .
    Herzlichst, Angela

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  8. Ernste Schieflage sag ich nur. Wo soll das hinfĂŒhren.... ja man macht sich Gedanken. Ich selbst arbeite in der Energiebranche ja es ist heftig was da kommt und bereits gekommen ist.
    Vor zwei Wochen hatte ich mir Schuhe bestellt. 129,00 Euro. Ich dachte ok teuer aber die halten... irgendwie hatte ich aber keine Freude und schickte sie wieder zurĂŒck - ich hĂ€tte die mir leisten können, hab ja dafĂŒr gespart. Trotzdem. So habe ich vor einigen Tagen Second Hand fast neue Schuhe und einen tollen dicken grauen warmen Rollkragenpullover fĂŒr 41,29 Euro beides zusammen (Neupreis wĂ€re 250 Euro gewesen) gekauft. Jetzt fĂŒhl ich mich wohl.

    Ja alles s..teuer geworden.

    Viele jammern, zu recht kleine Rente Miete etc., aber bei einigen ist noch Luft und warum nicht mal einfach laufen, weniger Auto, weniger konsumieren, sich was einfallen lassen mit dem kochen da geht nÀmlich was etc.
    Ist eine schlimme Zeit, nachdem es Jahrzehnte nur aufwÀrts ging. Aber wenn wiederum alle weniger konsumieren - kein Urlaub, kein Restaurant, etc. dann sind da immer mehr Zacken im Zahnrad, gefÀhrdert den BÀcker, den Flughafenmitarbeiter, den Hotelier im Urlaubsort, etc.

    Tolle TĂŒcher hast du gewerkelt.

    LG
    Ursula

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  9. Liebe Ursula,
    ich mache mir auch immer Gedanken, ob ich das was mir so vorschwebt, auch wirklich brauche. Dadurch, dass ich nĂ€hen kann , ist es mir möglich aus Vorhandenem noch was Schönes zu machen. Glaube es ĂŒberrascht viele heftig von der Seite. Möglichkeiten zu sparen gibt es viele. Leider
    konnten viele unsere Gesellschaft immer aus dem Vollen schöpfen . Dazu kam noch die Gedankenlosigkeit...
    Wie gesagt, unsere Eltern bekamen auch nichts geschenkt
    und schon lange nichts auf Pump und freuten sich, wenn sie das Geld fĂŒr das eine oder andere MöbelstĂŒck zusammen hatten.
    Freut mich, dass dir die TĂŒcher auch gefallen.
    Liebe GrĂŒĂŸe !

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