Jetzt , da der Herbst Einzug hält, kommt die Lust auf Kochen, Backen
und Lust aufs Nähen wieder .
Viele füllen die Vorratsgläser mit Gemüse, Obst , Marmeladen oder setzen einen Likör an.
Schön auch zu sehen, wie in den Gärten Beete angelegt wurden,
Wasserbehälter aufgestellt waren und
auch den Kindern ihr eigenes Beet zugeteilt wurde. Man bereitet sich vor
und besinnt sich darauf, was
unsere Vorfahren längst wussten.
Nicht alle haben ein Gärtchen. Aber auch auf Balkonen wachsen Kräuter ,
Tomaten und Obst ,
wenigstens zum Naschen.
Ich fange mal mit dem Kochen an.
Spätestens jetzt, wird wohl vielen bewusst, dass man den LEBENs mitteln
in der Vergangenheit viel zu wenig Bedeutung zugestanden hat.
XXL Schnitzelbuden, im Discounter abgepackte Fleischfetzen in Maxi Gebinden,
Käse der nach Plastik schmeckt , angetatschtes Obst , muffige Kartoffeln u.s.w.
Jetzt wo man paarmarkfufzig , also meistens 50 - 80 % mehr für alles ausgeben muss
( gerechtfertigt oder auch nicht ) überlegen manche ,
ob sie sich ein gutes Essen leisten wollen.
Zitat einer Mutter mit drei Kindern im Radio : " sie können sich nur Nudeln leisten".
Da denke ich mir, was heißt hier NUR. Die Vielzahl an Möglichkeiten,
die ein Nudelgericht hergibt,
kennt sie wahrscheinlich nicht. Ein Paar geröstete Semmelbrösel drüber -
zack, ganz anderer Geschmack.
das hatte der Mann irgendwo gelesen . Ansonsten verbindet die beiden nichts ).
Einen Topf mit Kartoffeln abkochen und es eröffnen sich zahlreiche Möglichkeiten
über mehrere Tage. Überhaupt macht es Sinn, so zu kochen, dass es für paarmal reicht.
Pellkartoffeln, Bratkartoffeln, Kartoffelsalat, Kartoffel - Gratin ...
😋
Ich habe Glück, denn mein Mann ist ein sehr kreativer . Fast nix im Kühlschrank,
aber er bringt noch immer was auf den Tisch. Es ist sehr schön, bekocht zu werden.
Dass habe ich, als ich kaputt und ausgemergelt von Ausstellungen kam, sehr genossen.
Ein leckeres Spiegelei auf Butterbrot nett mit Gürkchen garniert,
brachten mich wieder auf die Beine.
Wenn wir heute kochen, verrichte ich die niederen Arbeiten .
Kartoffeln pellen , schälen, Nudeln abkochen, Salat mache ich und Schnitzel
- die kann ich gut.
😊
Wenn`s an die Feinheiten, wie Soßen in unterschiedlichen Geschmackrichtungen oder um
die Zusammensetzung von Eintöpfen geht, ist er dran.
Kartoffelsalat wird bei ihm geradezu " einbalsamiert " ,
fängt beim ordentlichen Schneiden an.
Das geht bei mir rustikaler ab.
Es freut mich, wenn ein Teller schön angerichtet ist und wenn man weiß
was man isst und wo es herkommt.
Stimmt !
Wer lieber ein Minze Blättchen und Blattgold zum Essen gelegt bekommen möchte,
sollte ins Restaurant gehen.
Fürs Backen bin ich zuständig.
Ich backe gern.
Bevor die Backzutaten noch teurer werden, haben wir einen kleinen Vorrat
für die Weihnachtsbäckerei angelegt ( Stollen möchte ich unbedingt wieder backen
und die einfachen Lebkuchen.)
😎
Von den restlichen geriebenen Mandeln hatte ich übers Jahr Mandelkuchen gebacken.
Außerdem mehrere Bleche Prasselkuchen . das ist ein DDR Klassiker
und ganz einfach , Blätterteig
mit Marmelade bestreichen und Streusel obendrauf und Mandelblättchen.
Eierschecke ist auch ein DDR Klassiker
( besonders Dresdner Eierschecke, - nicht wahr Frau BWin ) ?
In letzter Zeit kamen natürlich auch einige Hektar Pflaumenkuchen dazu.
Nähen
Fürs Nähen bin ich auch zuständig. Das mache ich mindestens so gern wie
Backen.
Habe einige Röcke in Arbeit, denn ich mag Röcke und Kleider., eigentlich schon immer,
aber die Inspirationen die mir in der Bloggerwelt geliefert werden,
haben die Lust auf Beschwingtes noch verstärkt.
Kleidern passt. Später mehr vom Genähten.
( Doppelt genähter Saum gibt mehr Stand )
😉
Beschwingt
Der Mann monierte vor kurzem : "Schrecklich, wie die jungen aber auch älteren Frauen
heutzutage rumrennen " mit Kleiden hat das nichts zu tun, eher mit dem
Überwerfen einer Plane."
Ihm fehlt das Beschwingte.
Gerade jetzt, sollten wir das nicht vergessen !






















































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